Chronische Kieferknochenentzündungen - Ostitiden

Ebenso ein Störfeld für die körperliche Gesundheit sind chronische Kieferknochenentzündungen oder chronische Ostitiden - auch Nico`s genannt (Neuralgie induzierende Kavitität - bildende Nekrose).Da es sich hierbei um eine chronische Entzündung handelt, verläuft sie meistens symptomlos, was bedeutet, dass die meisten Menschen sie gar nicht spüren. Wenn sie aber entfernt sind, bemerken die Patienten erst, was sie in ihrem Körper ausgelöst haben, z. B. plötzliches verschwinden von Rückenschmerzen. Man kann dem Körper durch Procaininjektionen simulieren, dass dieses Störfeld nicht mehr da ist und dadurch auch testen, zu welchen meist positiven Reaktionen es führt.

Die Entfernung der chronischen Ostitiden wird nach manueller Säuberung maschinell durch ein Piezochirurgie-Gerät, das ein minimalinvasives gewebsschonendes Operations- verfahren erlaubt, unterstützt. Anschließend wird die Knochenoberfläche mit Ozon, das sich in atomaren Sauerstoff aufspaltet und somit bakterizid wirkt, behandelt. Die Höhle wird anschließend mit Eigenblutmembranen aufgefüllt.

Wurzelbehandelte Zähne

Gerade die anaeroben Bakterien, die sich u. a. in tiefen Zahnfleischtaschen und in und unter wurzelbehandelten Zähnen aufhalten, geben Toxine ab, die weit entfernt im zuführendem Nerven nachzuweisen sind.

Die kleinen schwarzen Linien stellen ein Flussdelta-ähnliches Geflecht von kleinen Kanälchen dar, in denen sich Bakterien einnisten, die klein genug sind und Toxine also Gifte als Stoffwechselprodukte abgeben. Unsere Makrophagen - sozusagen die Polizei der weißen Blutkörperchen unseres Körpers - sind zu groß, um in diese kleinen Kanäle vorzudringen. Sie sitzen also machtlos, wie die Katze vor einem Mauseloch, außerhalb der Zahnwurzel vor den Kanälchen.

Informativ sei hier erwähnt, dass die Länge der Kanälchen eines Zahnes aneinander gelegt mehr als einen Kilometer lang sind.